Datenanalyse im Verkaufsprozess

Der Verkaufsprozess, auch Order-to-Cash-Prozess (O2C-Prozess) genannt, umfasst das komplette Auftragsmanagement eines Unternehmens – von der Erfassung, Lieferung, Fakturierung und Forderungsüberwachung bis zum Zahlungseingang. Als zentraler Wertschöpfungsprozess erstreckt er sich meist über mehrere Abteilungen und IT-Systeme und geht mit einem hohen Datenvolumen einher. Das Risiko für Fehler, Manipulation und Betrug ist hier sehr hoch. Damit Wirtschaftlichkeit und eine ausreichende Liquidität des Unternehmens erhalten bleiben, ist eine regelmäßige Überwachung unverzichtbar.

Datenanalyse im Order-to-Cash-Prozess

 
Mit digitalen Datenanalysen behalten Sie den Überblick über Ihre Verkaufsprozesse, indem bis zu 100% des gesamten Datenumfangs geprüft werden kann. Mit regelmäßigen, standardisierten Kontrollen lassen sich Unregelmäßigkeiten, Fehler im Prozess, Ineffizienzen und Fraud frühzeitig aufdecken – unabhängig davon, ob die Kontrollen durch die Fachbereiche, in Prüfungen der Internen Revision oder im Rahmen eines Internen Kontrollsystems (IKS) durchgeführt werden. 

 

Praxisbeispiel

In der Regel gibt es etablierte Kontrollen und Maßnahmen, wenn ein Kunde sein Kreditlimit überschreitet. Doch es gibt weitere Hinweise auf schlechtes Zahlungsverhalten, ohne dass das Kreditlimit überschritten wird. So kann das wiederholte Ausgleichen von Zahlungen kurz vor Fälligkeit bzw. nur in Teilzahlungen ein Indiz für eine bevorstehende Insolvenz sein. Ohne entsprechende Kontrollen sind potentielle Zahlungsausfälle nur schwer vorherzusehen. Regelmäßige Analysen des Zahlungsverhaltens helfen, diese Indikatoren zu überprüfen und Auffälligkeiten aufzudecken. Als Folge dessen kann das Kreditlimit an das tatsächliche Zahlungsverhalten des Kunden angepasst und somit das Risiko von Zahlungsausfällen zukünftig minimiert werden.