Datenanalyse

Die Beschäftigung mit unternehmensrelevanten Daten wird heutzutage zunehmend wichtiger, wenn es darum geht, geschäftliche Risiken zu identifizieren und zu minimieren. Unternehmen stehen vor diesem Hintergrund jedoch vor einer großen Herausforderung: Denn gewaltige Datenmengen, stetiger Datenzuwachs, multidimensionale IT-Systeme und steigende Datenkomplexität verhindern häufig einen schnellen und umfassenden Einblick. 

Die im Jahr 2012 weltweit produzierte digitale Informationsmenge belief sich auf ein Volumen von 2,8 Zettabyte – das sind 2.800.000.000.000.000.000.000 Byte oder 2.800.000.000.000 Gigabyte.

Proportional zu den steigenden Datenmengen wächst die Fehler- und Manipulationsanfälligkeit über alle Unternehmensprozesse und -branchen hinweg.

 


 

Folgende Zahlen belegen den Anstieg der geschäftlichen Risiken und der daraus resultierenden Schäden deutlich:

  • Im Jahr 2010 wurden über 102.800 Fälle von Wirtschaftskriminalität in Deutschland erfasst.*1
  • Die daraus resultierende Schadenssumme lag bei rund 4,65 Milliarden Euro und machte 2010 etwa 50% der Gesamtschadenssumme aller Straftaten in Deutschland aus.*2
  • 2011 lag die durchschnittliche Schadenssumme durch wirtschaftskriminelle Delikte deutschlandweit bei rund 8,39 Millionen Euro pro Unternehmen  – 2009 waren es noch 5,57 Mio. Euro. *3 
  • In den USA entstehen jährlich Wirtschaftsschäden von rund 600 Milliarden Dollar durch mangelhafte Datenqualität (Studie des Data Warehousing Instituts). *4

Trotz dieser alarmierenden Zahlen verfügen bisher nur 52% der deutschen Unternehmen über ein Compliance-Programm.*3

 

Quellen:
*1/*2 Wirtschaftskriminalität - Bundeslagebild 2010; Bundeskriminalamt
*3 Managementstudie zur Wirtschaftskriminalität PwC
*4 Computerwoche