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Nach dem Steuersenkungsgesetz (StSenkG) kann die Finanzbehörde seit dem 1.2.2002 steuerrelevante Daten zur Auswertung mit eigenen Tools vom Kunden anfordern.

Unternehmen sind aufgrund dieser gesetzlichen Vorgaben dazu verpflichtet, den Finanzbehörden während einer vorgegebenen Aufbewahrungsfrist den Zugriff auf steuerlich relevante Daten zu gewähren.

Dies gilt sowohl für Daten, die online im aktuellen Datenverarbeitungssystem geführt werden, als auch für solche, die bereits archiviert sind. Der Steuerprüfer kann unter anderem verlangen, dass ein Unternehmen ihm die betreffenden Informationen auf einem maschinell auswertbaren Datenträger bereitstellt (Datenträgerüberlassung).

Darüber hinaus darf die Behörde die im Datenverarbeitungssystem gespeicherten Steuerdaten auch unmittelbar einsehen oder aber Auswertungen prüfen, die nach ihren Vorgaben erstellt werden müssen.
Unternehmen kommen also nicht umhin, Daten aus der Finanz-, Anlagen- und Lohnbuchhaltung sowie anderen Anwendungen dauerhaft zugänglich zu machen.